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Über Befinden , Tee und "Schuheputzing Extreme"

-Es folgt der versprochene Eintrag-

Befinden

Heute ist Sonntag, der 5te Dezember 2010. Zu meiner Überraschung musste ich nach dem Aufstehen feststellen, dass sich bisher keiner meiner düsteren Vorahnungen bestätigt hatten. Ganz im Gegenteil: Es ging sogar noch Berg auf. Gedankenverloren fliehen die Blicke zum Fenster hinaus in einen aufhellenden, grauweißen Winterhimmel. Man sollte dem Leben dankbar sein tagtäglich das Gefühl haben zu dürfen, etwas bewegen und verändern zu können. Allein die Mauer aus Anforderungen, an sich selbst gestellter Natur, bringt uns vom eigentlichen Kurs ab. Erwartet man nicht allzu viel, dann ist die Enttäuschung nicht so groß oder ist der Weg ein wenig unbeschwerter.

Allerdings steckt man dabei doch stetig ein oder?

Nun dies lässt sich wohl nicht verneinen. Manche Träume bleiben eben wirklich nur erdachte Realität. "Wünsche es dir nur fest genug und es wird in Erfüllung gehen". Schöner Leitsatz beim Sternschnuppen gucken. Doch was ist aus all den kleineren und größeren Verlangen geworden? Die kalte Oberfläche des Spiegels vermag mir diese Frage auch nicht zu beantworten. Du trägst den Kopf auf den Schultern, den Blick gerade aus- aber ist das der richtige Weg?

Die Teilsumme der Schritte hin zum Ziel zählt, nicht das auf Biegen und Brechen erschaffene Verzweiflungsbild der eigenen Hoffnungsvision. Nach außen hin steht die Maske. Eben auf Grund ihrer wird uns die Nichtigkeit der eigenen Existenz aufgezeigt. Es spielt doch eigentlich gar keine Rolle, was wir für uns schaffen oder erreichen, denn wir streben im Endeffekt doch eh nur noch dem einen: Glück. 

Warum tut es also manchmal weh?“, gleitet es über meine Lippen.

Machen wir uns nichts vor: Konsum ist eine gute Sache , aber wenn es Niemanden gibt mit dem wir teilen können wird er auf lange Sicht langweilig. Ein Partner ohne Liebe zerstört die eigene Emotionswelt, zwar eine der Sachen die wir einfacher haben können , welche jedoch nur temporär zur Erfüllung kleiner Bedürfnisse dient. Nein. Das was sich jeder Mensch wünscht ist einen gleichberechtigten Ansprechpartner zu haben, vor dem man sich nicht verstellen muss (tatsächlich könnten wir ohne das Wohlgefühl dieses Partners auch nicht im täglichen gemeinsamen Leben bestehen, es heißt aber zeitweilig den Anderen ziehen zu lassen für eine Weile).

Nun lächelt mein Ego im Spiegel ein wenig.

Du bist nicht wie die anderen Menschen. Ja das hört man heut zu Tage ja fast schon täglich irgendwie, der Satz verliert seine Magie. Was die meisten jedoch nicht verstehen ist seine Bedeutung. Unumstritten lassen sich wohl viele Verhaltensweisen katalogisieren -das macht Individualität zu etwas Besonderem in einer Zeit, in der Jeder ums verrecken einzigartig sein möchte. Egal was dieser Jemand jedoch tut, es ist seine Umwelt die darüber bestimmt welche Rolle er hat. Eine Band ohne Fans ist ebenso verloren wie ein Poet ohne Seelenverwandte. Erst wenn du weißt, dass dir Vertrauen geschenkt wird, erst wenn du Leute zum Weinen als auch zum Lachen hast - erst dann bist du etwas Besonderes. Nicht für Dich, nicht für die Welt sondern eben für die Menschen die dich auf diesen Thron heben.

"Komm ruh dich aus in meinen Armen , hab keine Angst ich halte dich fest. Ich weiß nicht wer du bist , sag mir deinen Namen bevor die Nacht uns Zwei entlässt"

Eine innere Macht zwingt meinen Blick zu Boden. Verstecke ich mich nicht manchmal zu sehr  vor meinen Freunden , vor mir selbst? Wahrlich …einfach ist ja nicht immer mit mir , denke auch in Zukunft wird sich das nicht ändern. Das gesuchte Ziel ist freies Vertrauen oder etwa nicht? „Doch“, ich nicke. Egal was kommen mag, manches soll sich bitte nie verändern. Das liegt irgendwie auch in meiner Hand (darauf zu achten). Werde niemals aufhören zuzuhören.

"Alex? Wer bist du eigentlich?"

Ein letztes Mal ändert sich mein Gesichtsausdruck, ein herzliches Lachen in Richtung Spiegelbild...

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Tee

 Teeeeeee =D Ich habe einen Teeadventskalender, welcher mich jeden Tag mit einer neuen tollen Sorte überrascht. Gerade bin ich am Schlürfen von einem Apfelmix. Wahnsinnig lecker <3 Dannach gibt es noch eine Kanne Pfefferminze ^^

Schuheputzing Extreme

Albern oder nicht- Aber traditionell putzt man 5ten seine Schuhe für den folgenden Nikolaustag. Meine tollen Winterschuhe haben die Eigenschaft, dass man sie nur abbürsten und imprägnieren muss. War also dieses Mal nicht so viel Arbeit. Wieso also Extreme? Hmm naja...weil....weil- Oh ein fliegender Elefant hinter Dir! *weglauf*

 

 

 

Alex am 5.12.10 20:20

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